Yoga auf die Ohren

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Folge 7

Trauer

„Harte Jungs weinen nicht“ – „Sei keine Heulsuse“

Solche Sätze hast du bestimmt schon gehört. Und es ist leider gar nicht so ungewöhnlich, dass Erwachsene dies zu (ihren) Kindern sagen. „Hör‘ auf zu heulen!“

Tränen gelten häufig als Ausdruck von Schwäche und Verletzlichkeit. Damit werden sie automatisch als „negativ“ bewertet und abgewertet.

Dabei ist die Trauer eines jener 5 Grundgefühle, die für unsere emotionale Balance unbedingt notwendig sind. Zu trauern bedeutet, sich einer Situation bewusst zu sein, die sich nicht ändern lässt. Zu trauern ist ein aktiver Prozess. Egal, ob es um den Verlust eines lieben Menschen geht oder um etwas anderes – wenn du trauern darfst und die Tränen fließen dürfen löst sich der Knoten und schafft Platz für Neues. Erst, wenn die Trauer angenommen wurde und durchlebt wurde, kann sie „weiterfließen“ und du hast den Zugang zu anderen Emotionen, die dich wieder handeln lassen, sodass du dein Leben weiter aktiv gestalten kannst.

Wird die Trauer geleugnet oder „heruntergeschluckt“ kann es sein, dass sie sich tief in die festsetzt. Vielleicht tritt sie dann in Situationen zu Tage, die völlig unpassend sind – du spürst dann plötzlich eine „oberflächliche Traurigkeit“ in Situationen, in denen du zum Beispiel eigentlich wütend bist.

Vielleicht geht es sogar so weit, dass dich die Trauer aus deinen Tiefen heraus „einfängt“ und du allmählich das Gefühl bekommst gar nicht oder kaum mehr glücklich sein zu können.

Warum es wichtig ist, deine Trauer anzunehmen und schätzen zu lernen, darüber sprechen Melina und ich in dieser Podcastfolge.

Ich wünsche dir viel Freude beim Hören!

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